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Bunkerkopf von EEW Premnitz wird zu Brandenburgs größtem Gemälde

Am Montag, den 11. Mai, werden die Arbeiten zu Brandenburgs größtem Gemälde beginnen. Dafür hat EEW Energy from Waste Premnitz (EEW) den Mögeliner Fassadenkünstler Marco Brzozowski gewinnen können. Bereits im vergangenen Jahr hatte EEW die Bürgerinnen und Bürger aus Premnitz und Umgebung über vier Entwürfe des Künstlers abstimmen lassen. Der Siegerentwurf „Havelspaziergang“ wird nun in den kommenden vier Monaten auf eine 2.000 Quadratmeter große Fläche am sogenannten Bunkerkopf des EEW-Kraftwerks im Industriepark Premnitz angebracht.

Die Nordseite des Premnitzer EEW-Kraftwerks: Hier starten die Arbeiten zu Brandenburgs größtem Gemälde.

Rüdiger Bösing und Klaus Piefke, Geschäftsführer von EEW Premnitz, freuen sich, den über die Jahre unansehnlich gewordenen Bunkerkopf nun endlich sanieren zu können: „Wir sind zuversichtlich, dass unser Kraftwerk als eine weithin sichtbare Landmarke sich zu einem echten Hingucker und künftigen Wahrzeichen von Premnitz entwickeln wird.“ Mit Marco Brzozowski sei zudem ein regional bekannter Künstler gewonnen worden, der Land und Leute kennt und in den vergangen Jahren gezeigt hat, was mit dem richtigen Blick fürs Detail aus tristen Betonfassaden werden kann.

„Für mich ist es das bislang größte vollflächig gemalte Bild“, sagt Marco Brzozowski. Die rund 1.200 Liter Farbe wird er im Alleingang auf die sandgestrahlte und grundierte Fläche auftragen. Aus mehr als 600 unterschiedlichen Farbtönen wird der Künstler dabei auswählen. Allein der Himmel, so Brzozowski, bestehe aus acht verschiedenen Blautönen. Orientierungshilfe auf der zweieinhalb Handballfelder großen „Leinwand“ bietet das Baugerüst. „Für mich ist es wie in einer Tabelle mit Zeilen und Spalten zu arbeiten“, beschreibt Brzozowski das Vorgehen. Jede Zelle messe exakt 2 mal 2,5 Meter. Mit diesem Raster könne er genau ermitteln, an welcher Stelle des Bildes er sich befindet. Hinsichtlich der Größe wird das Premnitzer Gemälde sogar Europas größte Malerei im thüringischen Bad Frankehausen übertreffen. Das Bauernkriegspanorama komme auf etwas mehr als 1.700 Quadratmeter. Es blieben dem Kunstwerk aber noch ausreichend Superlative erhalten, sagt Brzozowski augenzwinkernd.

EEW Energy from Waste (EEW) ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die energetische Verwertung von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.