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Dankeschön vom Kraftwerk Schwedt: Neue Einsatzkleidung für die Freiwillige Feuerwehr

Die Kraftwerk Schwedt GmbH & Co. KG (KSC) hat gestern, 20. Mai, der Freiwilligen Feuerwehr Schwedt sieben Einsatzanzüge übergeben. „Wir wollen der Freiwilligen Feuerwehr Schwedt mit unserer Spende den Dank und die Anerkennung der KSC für regelmäßige gemeinsame Übungen und professionelles Eingreifen im Einsatzfall aussprechen“, sagen die Initiatoren der Spendenaktion, Peter Oehme, Technischer Administrator der KSC, und Instandhaltungsleiter Patrick Dierichsweiler.

„Für uns als Kraftwerksbetreiber ist es von besonderer Bedeutung, dass die Feuerwehr zu jeder Zeit auf die bestmögliche Ausrüstung zurückgreifen kann und in jeder Hinsicht einsatzbereit ist“, ergänzt Rüdiger Bösing, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSC. Dies habe das Brandereignis im April des vergangenen Jahres in aller Deutlichkeit gezeigt, bei dem auch einige Feuerwehr-Schutzanzüge in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Damals haben insgesamt 70 Kameradinnen und Kameraden der Werks- und der Freiwilligen Feuerwehr Schwedt einen Brand an der Förderanlage für Faserreststoffe gelöscht und mit ihrem schnellen und hochprofessionellen Eingreifen verhindert, dass sich das Feuer im Kraftwerk ausweitete. Insofern sei jede Spende an die Feuer auch eine Investition in die Sicherheit – sowohl auf Seiten der Rettungskräfte als auch der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schwedts Stadtbrandmeister Torsten Godau freut sich über die Zuwendung vom Kraftwerk Schwedt und betont die gute Zusammenarbeit: „Wir haben nach dem Feuer erneut eine Ortsbesichtigung gemacht. Das war gut, um die Situation vor Ort kennenzulernen.“ Es sei immer wichtig für die Feuerwehrleute im Ernstfall zu wissen, was sich hinter den Türen befindet, die sie im Einsatz öffnen müssen. Godau sagt: „Nur dann können wir auch sicher wissen, was wir machen müssen.“

„Wir und mit uns die gesamte KSC wünschen den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr bei der Verrichtung ihres Dienstes weiterhin viel Freude und Glück und hoffen in unser aller Sinne, dass es für die Zukunft bei gemeinsamen Übungen bleibt und der Ernstfall nicht eintritt“, sagen Patrick Dierichsweiler und Peter Oehme vom Kraftwerk Schwedt.
Und weil nur funktioniert, was geübt wird, ist die Freiwillige Feuerwehr nach wie vor regelmäßig vor Ort. In diesem Jahr, sagt Patrick Dierichsweiler, habe während der Kraftwerksrevision schon eine Rettungsübung stattgefunden und für den Sommer sei bereits eine Evakuierungsübung geplant.

Die Kraftwerk Schwedt GmbH & Co. KG ist Teil der EEW Energy from Waste-Gruppe. EEW Energy from Waste (EEW) ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die energetische Verwertung von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.