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EEW sichert den Fortbestand des Ausbildungszentrums Helmstedt

„Die Ausbildung von Fachkräften hat für uns einen hohen Stellenwert“, erklärt Andreas Echternach, Leiter des Ressorts Personal der EEW Energy from Waste GmbH (EEW). Aus diesem Grund habe sich die EEW entschlossen, das Ausbildungszentrum Helmstedt künftig weiter zu betreiben.

Bis zum Ende des Jahres 2018 wird dies in Kooperation mit dem heutigen Eigentümer, der Helmstedter Revier GmbH (HSR), geschehen. „Danach führen wir das Ausbildungszentrum in Eigenregie weiter“, sagt Andreas Echternach. Dieser Schritt bedeutet auch die Fortsetzung einer 95-jährigen Tradition. Denn im Jahr 1921 begannen die damaligen Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke (BKB) mit der Ausbildung von Arbeitskräften und errichteten im Jahr 1936 die erste Lehrwerkstatt.

„Von EEW als Nachfolger von BKB und heute Deutschlands führendem Unternehmen in der thermischen Abfallverwertung ist dies ein klares Bekenntnis zu Helmstedt“, freut sich Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert.

Heute werden in den Räumen in der Schöninger Straße in Helmstedt, dem Sitz der Zentrale von EEW, neben den Ausbildungen der Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik auch Fachlehrgänge für die Ausbildungsberufe Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker und Feinwerkmechaniker angeboten. Zahlreiche Lehrgänge zu Themen wie beispielsweise Pneumatik, Feldbustechnik, Schweißen oder CNC sowie diverse Prüfungsvorbereitungen und Fortbildungen runden das Angebot des Ausbildungszentrums ab.

„Die Entscheidung für den Erhalt des Ausbildungszentrums Helmstedt sehen wir als ein deutliches Signal für die berufliche Ausbildung junger Menschen in der Region“, unterstreicht Andreas Echternach. Denn sie bietet nicht nur den Mitarbeitern eine Perspektive, sondern auch den heutigen Partnern im Ausbildungsverbund Planungssicherheit. Diese können auch weiterhin Teile der Ausbildung, die im eigenen Betrieb nicht möglich sind, im Ausbildungszentrum Helmstedt abdecken.

„Um das Angebot im Ausbildungszentrum langfristig weiter ausbauen zu können“, so Echternach, „wollen wir im Bereich der Ausbildung mit weiteren Unternehmen aus der Region kooperieren.“

Ein Anfang sei bereits gemacht: Im Oktober haben EEW und HSR gemeinsam mit der Teutloff Technischen Akademie ein Pilotprojekt gestartet. Teutloff bietet seitdem ein Integrationscoaching in den Räumen des Ausbildungszentrums Helmstedt an.

 

EEW Energy from Waste (EEW) ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Erzeugung umweltschonender Energie aus der thermischen Abfallverwertung. EEW entwickelt, errichtet und betreibt thermische Abfallverwertungsanlagen. In den derzeit 18 Anlagen der Unternehmensgruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland werden jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Abfall energetisch verwertet. Durch die Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie erzeugt EEW Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom für umgerechnet rund 700.000 Haushalte. Mit einem durchschnittlichen Anteil biogener Stoffe im Abfall von 50 Prozent erzeugt EEW gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Energie aus erneuerbaren Quellen und spart jährlich 1.000.000 Tonnen CO2 ein. EEW beschäftigt an allen Standorten sowie in seiner Unternehmenszentrale in Helmstedt insgesamt rund 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.