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Falko Mohrs: EEW-Aus- und Fortbildungszentrum ist wichtiger Anker für eine Region im Wandel

„Wir müssen die berufliche Bildung stärken. EEW Energy from Waste als wichtiger Arbeitgeber in der Region ist dafür ein guter Partner“, sagte Falko Mohrs, Mitglied des Deutschen Bundestages, bei seinem Besuch im Aus- und Fortbildungszentrum in der Schöninger Straße in Helmstedt. Auf dem Programm standen neben einem Blick hinter die Kulissen auch Gespräche mit Auszubildenden. Mohrs wollte aus erster Hand erfahren, wie Azubis die Ausbildungs- und Ausbildungsplatzsituation in der Region bewerten.

Besuch im Aus- und Fortbildungszentrum von EEW Energy from Waste (von links): Ausbilder Michael Heinze erläutert Falko Mohrs, Mitglied des Deutschen Bundestages, die einzelnen Schritte der Ausbildung im Elektrobereich. Gemeinsam mit Ausbildungsassistentin Jana Bolze, dem Vorsitzenden der EEW-Geschäftsführung, Bernard M. Kemper, EEW-Personalleiter Andreas Echternach und Petra Mersmann-Dunkel, Leiterin des Aus- und Fortbildungszentrums, sowie weiteren Ausbildern sprach der Bundestagsabgeordnete auch über Möglichkeiten zur Ausbildungskooperation mit EEW für Unternehmen aus der Region. Foto: EEW Energy from Waste

„Wir müssen die berufliche Bildung stärken. EEW Energy from Waste als wichtiger Arbeitgeber in der Region ist dafür ein guter Partner“, sagte Falko Mohrs, Mitglied des Deutschen Bundestages, bei seinem Besuch im Aus- und Fortbildungszentrum in der Schöninger Straße in Helmstedt.

Auf dem Programm standen neben einem Blick hinter die Kulissen auch Gespräche mit Auszubildenden. Mohrs wollte aus erster Hand erfahren, wie Azubis die Ausbildungs- und Ausbildungsplatzsituation in der Region bewerten.

„Vor rund zwei Jahren haben wir uns dazu entschieden, das Aus- und Fortbildungszentrum von der Helmstedter Revier GmbH zu übernehmen und weiterzuführen“, erklärte Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der EEW Energy from Waste GmbH (EEW).

Damit setze EEW eine langjährige Tradition in Helmstedt fort, deren Wurzeln bis in das Jahr 1921 in die damaligen Braunschweigischen Kohlen Bergwerke (BKB) zurückreichen. Die erste Lehrwerkstatt für die Ausbildung von Arbeitskräften errichtete BKB dann im Jahr 1936. Mit Blick auf die kommenden Jahre sei die Entscheidung für das Aus- und Fortbildungszentrum auch eine Entscheidung für die Region und eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes gewesen.

„Die Grundlage für das Aus- und Fortbildungszentrum ist wie eh und je die Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses. Auch hier gehen wir mit gutem Beispiel voran und bilden schon seit einigen Jahren über unseren eigenen Bedarf hinaus aus“, sagte EEW-Personalleiter Andreas Echternach. Zusätzlich gebe es einige Kooperationen mit anderen Ausbildungsbetrieben in der Region.

„Um den Bestand des Aus- und Fortbildungszentrums jedoch langfristig zu sichern, benötigen wir zusätzliche Kooperationspartner“, ergänzte Echternach. Das Angebot des Aus- und Fortbildungszentrums sei umfangreich. Es reiche von der Unterstützung im Rahmen der betrieblichen Ausbildung bis hin zur kompletten Ausbildung von Industriemechanikern und Elektronikern für Betriebstechnik.

Auch werden im Aus- und Fortbildungszentrum Fachlehrgänge für die Ausbildungsberufe Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker und Feinwerkmechaniker angeboten. Zahlreiche Lehrgänge zu Themen wie beispielsweise Pneumatik, Feldbustechnik, Schweißen oder CNC sowie diverse Prüfungsvorbereitungen und Fortbildungen runden das Angebot des Aus- und Fortbildungszentrums ab.

„Wir haben die Möglichkeit, ganz individuell auf die Wünsche unserer Kooperationspartner einzugehen“, warb Petra Mersmann-Dunkel, Leiterin des Aus- und Fortbildungszentrums, für Kooperationen. Die Bandbreite zur Unterstützung von Unternehmen bei der Ausbildung von Nachwuchskräften sowie Fort- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter sei umfangreich.

„Die Rahmenbedingungen für eine gute Ausbildung sind hier sehr gut“, unterstrich Falko Mohrs zum Abschluss seines Rundgangs durch die Metall- und Elektrowerkstätten und sagte seine Unterstützung bei der Suche nach weiteren Kooperationspartnern zu, denn „das Aus- und Fortbildungszentrum von EEW ist wichtig für unsere Region.“

EEW Energy from Waste (EEW) ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Erzeugung umweltschonender Energie aus der thermischen Abfallverwertung. EEW entwickelt, errichtet und betreibt thermische Abfallverwertungsanlagen. In den derzeit 18 Anlagen der Unternehmensgruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland können jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Abfall energetisch verwertet werden. Durch die Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie erzeugt EEW Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom für umgerechnet rund 700.000 Haushalte. EEW beschäftigt an allen Standorten sowie in seiner Unternehmenszentrale in Helmstedt insgesamt rund 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.