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Harzkreis liefert Grund zum Feiern – TRV Buschhaus bunkert siebenmillionste Tonne Abfall

Die Thermische Restabfall-Vorbehandlungsanlage Buschhaus (TRV) der EEW Energy from Waste Helmstedt GmbH hat gestern die siebenmillionste Tonne Abfall angenommen. Die zur Überschreitung der Millionengrenze noch fehlende Abfallmenge lieferte die Entsorgungswirtschaft des Landkreises Harz. Produktionsleiter Roman Kastner und sein Waage-Team begrüßten den Lieferanten der Jubiläumstonnage persönlich und überreichten dem Fahrer ein kleines Dankeschön für die gute Kooperation zwischen Landkreis und EEW. „Mit dem Landkreis Harz verbindet uns eine langjährige und außergewöhnlich gute Zusammenarbeit“, sagt Dr. Ralf Borghardt, Technischer Geschäftsführer der EEW Helmstedt.

„Seit Juni 2005 liefern wir die Siedlungsabfälle des Landkreises Harz zur thermischen Verwertung in die TRV Buschhaus“, sagt Michael Dietze, Vorstand der Entsorgungswirtschaft des Landkreises Harz AöR. Dabei sei dem Harzkreis auf der einen Seite wichtig, die Entsorgungssicherheit für seine Bürgerinnen und Bürger sowie für die ansässigen Unternehmen zu gewährleisten. „Auf der anderen Seite“, so Entsorgervorstand Dietze, „wollen wir auch, dass unsere Abfälle so umweltschonend wie möglich behandelt werden.“ Die thermische Verwertung sei aus seiner Sicht die sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvollste Lösung für alle Beteiligten. Denn, so Dietze weiter, würde ja nicht nur Energie aus dem Abfall gewonnen, sondern auch die darin enthaltenen Metalle dem Recycling zugeführt. Und selbst für die Schlacke fänden sich noch Verwertungswege – etwa im Straßenbau. Hinzu kommt, erklärt Vorstand Dietze, dass EEW mit seinem Standort „TRV Buschhaus“ von Anfang an ein sehr fachkundiger und zuverlässiger Partner war. „Zu keinem Zeitpunkt wurde deshalb von mir und den Unternehmensgremien die im Jahr 2002 getroffene Vergabeentscheidung in Frage gestellt.“

Zwischen 50.000 und 52.500 Tonnen gemischter Siedlungsabfall aus dem Harzkreis werden jährlich in der TRV Buschhaus in elektrische Energie umgewandelt. Insgesamt, so Anlagen-Chef Borghardt, erzeuge das Kraftwerk umweltschonenden Strom für 85.000 Haushalte. „Allein die Menge aus dem Landkreis Harz reicht dafür aus, bis zu 8.500 Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen.“

„Mit den seit der Inbetriebnahme 1998 angelieferten sieben Millionen Tonnen Abfall haben wir in der TRV 3.850 Gigawattstunden Strom produziert“, erklärt Rüdiger Bösing, Kaufmännischer Geschäftsführer der TRV. „Ausreichend Speichermöglichkeit für Elektronenergie vorausgesetzt, wäre dies genug Energie, um die Haushalte von Stadt und Landkreis Helmstedt für die kommenden 97 Jahre mit Strom zu versorgen“, so Bösing weiter. Damit erbringe EEW nicht nur eine abfallrechtlich geforderte Dienstleistung für seine kommunalen und gewerblichen Kunden, sondern leiste ebenso einen klimarelevanten Beitrag. „Indem wir statt fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl oder Gas den Energieträger Abfall verwenden, sparen wir umweltschädliche CO2-Emssionen ein.“ Mehr als eine Million Tonnen betrage die Einsparung innerhalb der gesamten EEW-Gruppe.

EEW Energy from Waste (EEW) ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Erzeugung umweltschonender Energie aus der thermischen Abfallverwertung. EEW entwickelt, errichtet und betreibt thermische Abfallverwertungsanlagen. In den derzeit 18 Anlagen der Unternehmensgruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland werden jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Abfall energetisch verwertet. Durch die Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie erzeugt EEW Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom für umgerechnet rund 700.000 Haushalte. Mit einem durchschnittlichen Anteil biogener Stoffe im Abfall von 50 Prozent erzeugt EEW gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Energie aus erneuerbaren Quellen und spart jährlich 1.000.000 Tonnen CO2 ein. EEW beschäftigt an allen Standorten sowie in seiner Unternehmenszentrale in Helmstedt insgesamt rund 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.