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Lauenburger Landrat Dr. Christoph Mager besichtigt Kraftwerk Stapelfeld

Energieproduktion bis 2024 gesichert / Versorgung von 25.000 Haushalten mit Strom und Fernwärme

Landrat Dr. Christoph Mager (m.) informierte sich bei Bernard Kemper (l.) und Dr. Holger Heinig über klimafreundliche Energieproduktion und die Zukunft der thermischen Abfallverwertungsanlage Stapelfeld.

Landrat Dr. Christoph Mager (l.) beim Blick in den Verbrennungsofen der thermischen Abfallverwertungsanlage Stapelfeld, zusammen mit Bernard Kemper (v.r.) und Dr. Holger Heinig (m.).

Stapelfeld. Der frisch gewählte Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg, Dr. Christoph Mager, hat sich über den Stand der Technik der Energieproduktion durch effiziente Abfallverwertung informiert. Auf Einladung der EEW Energy from Waste GmbH (EEW) besichtigte er die thermische Abfallverwertungsanlage im schleswig-holsteinischen Stapelfeld. Die Anlage produziert bei Vollauslastung Fernwärme und Strom für jährlich 25.000 Haushalte. Als Brennstoff dienen unter anderem die Haushaltsabfälle aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn.

Zur Besichtigung hatten Bernard Kemper, Vorsitzender der EEW-Geschäftsführung, und Dr. Holger Heinig, Geschäftsführer der EEW Energy from Waste Stapelfeld GmbH, eingeladen. Ein Thema, das beim Antrittsbesuch besprochen wurde, war die Zukunft des Anlagenstandortes. Nach dem Gewinn einer europaweiten Ausschreibung der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) ist die Energieproduktion in Stapelfeld aus den Haushaltabfällen der Region noch mindestens bis zum Jahr 2024 sichergestellt.

Den Zuschlag hatte EEW erhalten, weil der Energieproduzent das insgesamt wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hatte. „Unsere Planung sieht vor, dass wir neben Haushaltsabfällen aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn auch verstärkt Gewerbeabfälle der Region verwerten“, so Dr. Heinig.

Stationen auf der Besichtigungstour in der Anlage waren der Brennstoffbunker, die Krankanzel und die Leitwarte, von der aus die Anlage zentral gesteuert wird. „Die thermische Abfallververwertung in Stapelfeld leistet einen wichtigen Beitrag für die ortsnahe Abfallentsorgung aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg “, sagte Landrat Dr. Mager.

„Während viele Länder ihren Abfall noch deponieren, ist Deutschland in der klimafreundlichen Umwandlung von Abfällen in Energie weltweit führend. Denn Deponien produzieren Methangas, welches 25-mal klimaschädlicher als CO2 ist“, erklärte Kemper dem Gast.

EEW Energy from Waste
EEW Energy from Waste (EEW) ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Erzeugung umweltschonender Energie aus der thermischen Abfallverwertung. EEW entwickelt, errichtet und betreibt thermische Abfallverwertungsanlagen. In den derzeit 19 Anlagen-Standorten der Unternehmensgruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland werden jährlich rund 5 Millionen Tonnen Abfall energetisch verwertet. Durch die Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie erzeugt EEW Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom für umgerechnet rund 570.000 Haushalte. Mit einem durchschnittlichen Anteil biogener Stoffe im Abfall von 50 Prozent erzeugt EEW gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Energie aus erneuerbaren Quellen und spart jährlich 1.000.000 Tonnen CO2 ein. EEW beschäftigt an allen Standorten sowie in seiner Unternehmenszentrale in Helmstedt insgesamt rund 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

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