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MHKW Göppingen: CDU-Kreistagsfraktion informiert sich aus erster Hand

„Wir reden lieber miteinander – als übereinander“, sagte Wolfgang Rapp, Fraktionsvorsitzender der CDU Kreistagsfraktion Göppingen, der sich gestern mit seinen Parteikollegen zu einer Fraktionssitzung im MHKW Göppingen eingefunden hatte. Morten Holpert, Technischer Geschäftsführer des MHKW Göppingen, freute sich, dass die CDU-Kreistagsfraktion die auf der vergangenen Sitzung des MHKW-Beirates an alle Parteien gerichtete Einladung zum Anlagenbesuch angenommen hatte und sagte: „Ich werte den Willen der CDU-Kreistagsfraktion, sich aus erster Hand über unsere Anlage zu informieren, als klares Bekenntnis zum MHKW Göppingen.“

Im Mittelpunkt der Fraktionssitzung stand vor diesem Hintergrund neben einer Betriebsführung auch ein Informationsgespräch mit der Geschäftsführung der EEW Energy from Waste Göppingen GmbH. In diesem Gespräch erläuterte Anlagenchef Holpert noch einmal die Verdunstungsverluste bei den im Bunker gelagerten Abfällen, die zuletzt auch das Umweltbundesamt bestätigt hatte.

Während der Betriebsbesichtigung erörterte Holpert den CDU-Politiker zudem, welchen Beitrag die thermische Abfallverwertung in Göppingen für die Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftskonzeptes leisten kann. Für CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Rapp müsse die Weiterentwicklung im Einklang mit dem Zieldreieck aus Umwelt-, Kosten- und Verbraucherfreundlichkeit erfolgen. Die thermische Abfallverwertung spiele dabei nach seiner und der Auffassung seiner Fraktionskollegen nach wie vor eine Rolle und dürfe aufgrund ideologischer Scheuklappen nicht als Beitrag für mehr Klima- und Ressourcenschutz ausgeblendet werden.

Die EEW Energy from Waste Großräschen GmbH ist Teil der EEW Gruppe. EEW Energy from Waste (EEW) ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Erzeugung umweltschonender Energie aus der thermischen Abfallverwertung. EEW entwickelt, errichtet und betreibt thermische Abfallverwertungsanlagen. In den derzeit 18 Anlagen der Unternehmensgruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland können jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Abfall energetisch verwertet werden. Durch die Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie erzeugt EEW Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom für umgerechnet rund 700.000 Haushalte. Mit einem durchschnittlichen Anteil biogener Stoffe im Abfall von 50 Prozent erzeugt EEW gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Energie aus erneuerbaren Quellen und spart jährlich 1.000.000 Tonnen CO2 ein. EEW beschäftigt an allen Standorten sowie in seiner Unternehmenszentrale in Helmstedt insgesamt rund 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.