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Rest-Cent-Spende: EEW-Hilfsfond unterstützt Kinderstiftung „Rückenwind” im Landkreis Göppingen

„Mit dem Wind im Rücken geht vieles leichter und fast wie von alleine. Schön, wenn Kinder und Jugendliche die Erfahrung machen können: Das kann ich gut! Ich bin dabei!“ heißt es bei der ökumenischen Aktion „Rückenwind“ aus Göppingen. Die Kinderstiftung fördert finanzschwache Familien und Ihre Kinder, sodass Freizeitaktivitäten wie Musikunterricht, Mitgliedschaften in Vereinen oder auch Nachhilfe für alle Kinder möglich ist.

v.l.n.r.: Ronny Fischer (Betriebsratsmitglied MHKW Göppingen und Gesamtschwerbehindertenvertreter der EEW-Gruppe), Kai Störkel (Technischer Geschäftsführer MHKW Göppingen), Kari Münzinger (Koordinatorin Aktion "Rückenwind") und Ákos Csernai-Weimer (Regionalsekretär Katholische Arbeitnehmerbewegung).

„Das Wohl der Menschen in unserer Umgebung liegt uns am Herzen“, sagt Ronny Fischer, Betriebsratsmitglied der EEW Energy from Waste Göppingen GmbH und Gesamtschwerbehindertenvertreter der EEW Gruppe, „daher lassen wir unsere Rest-Cent-Spende dieses Mal der Aktion ‘Rückenwind’ zugutekommen.“ Die EEW-Gruppe lässt der Kinderstiftung insgesamt 2.450 Euro des Hilfsfonds „Rest-Cent” zukommen. Ronny Fischer und der Technischer Geschäftsführer der EEW Energy from Waste Göppingen GmbH, Kai Störkel, haben den Spendencheck an die Aktion „Rückenwind“ übergeben.

„Wir freuen uns, Kinder und deren Familien in Göppingen nicht nur mit unserer Energie versorgen zu können, sondern auch darüber hinaus einen positiven Beitrag zu leisten“, sagt Kai Störkel. Wie wichtig und wertvoll Spenden für die Arbeit von Stiftungen sind, weiß Kari Münzinger von der Aktion „Rückenwind“: „Staatliche Fördergelder reichen oftmals nicht aus, um Kindern aus einkommensschwachen Familien eine schöne Freizeit zu bieten. Mit der Spende von EEW können wir mehreren Kindern besondere Momente bescheren.“ Ohne Spenden und Kooperationen mit Unternehmen wäre das nicht möglich, so Kari Münzinger. Die Aktion „Rückenwind” hat sich aus der Aktion „Schulstart ohne Not” gebildet, bei der jährlich Schulranzen mit Zubehör an Schulkinder der ersten Klasse aus finanzschwachen Verhältnissen ausgegeben werden. Die Träger der Aktion sind die Caritas Göppingen, Diakonie Göppingen, Diakonische Bezirksstelle Geislingen, katholische Arbeitnehmer-Bewegung und das "netzwerk arbeitSwelt". Nun werden neben der Schulausstattung auch andere Bereiche aus den Leben der Kinder unterstützt. „Wir bedanken uns herzlich bei der EEW für diese Spende”, sagt Kari Münzinger.

Mit der Rest-Cent-Spende zeigt die EEW-Gruppe, dass auch kleine Beträge großes bewirken können. „Monatlich spenden die Beschäftigten von EEW von ihrem Gehalt den kleinen Betrag nach der Kommastelle, der zwischen einem und maximal 99 Cent beträgt“, erklärt Kai Störkel. Dieser Geldbetrag werde dann durch das Unternehmen verdoppelt und fließe in den Hilfsfonds „Rest-Cent“ ein. Welche Projekte unterstützt werden, entscheidet die Belegschaft selbst. Viermal im Jahr kommt es so zustande, dass der Hilfsfond der EEW-Gruppe den „Rest-Cent” spendet. Den Vorschlag, diesmal die Aktion „Rückenwind” zu unterstützen, kam von Ronny Fischer.

Das MHKW Göppingen ist Teil der EEW Energy from Waste-Gruppe (EEW). EEW ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die energetische Verwertung von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.