Energy from WasteZeichen setzen.

Wir brennen für die Industrie.Und ersetzen primäre Brennstoffe.

Der Verzicht auf fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas ist zentraler Baustein einer nachhaltigen Klimapolitik. Gerade in energieintensiven industriellen Prozessen sind umweltschonende und wirtschaftliche Alternativen zu herkömmlichen primären Brennstoffen gefragt. Im Gegensatz zu endlichen Ressourcen bilden Abfälle ein quasi unerschöpfliches Reservoire mit interessantem energetischem Potenzial. Genau darauf hat EEW Energy from Waste (EEW) sich spezialisiert. Neben modernen Abfallverbrennungsanlagen entwickelt, baut und betreibt  das Unternehmen Kraftwerke, die mit speziell aufbereiteten Haus-, Gewerbe- und Industrieabfällen befeuert werden. Diese Ersatzbrennstoffe (EBS) haben einen wesentlich höheren Heizwert als herkömmlicher Hausmüll und dienen insbesondere der Großindustrie zur dezentralen Gewinnung von Energie in Form von Strom, Heiz- und Prozessdampf.

Penible Umweltvorgaben

Die Verbrennung von Ersatzbrennstoffen unterliegt strengen Umweltschutzauflagen. Definierte Mindesttemperaturen von 850 Grad im Kessel stellen sicher,  dass enthaltene Schadstoffe wie etwa Dioxine und Furane vollständig zerstört werden. Stickoxide werden durch Zugabe von Harnstoff in umweltneutralen Stickstoff und Wasser umgewandelt. Eine mehrstufige Rauchgasreinigung reduziert Staub, Schwermetalle und weitere Schadstoffe auf ein Minimum. Verbleibende Schlacken werden aufbereitet und im Straßen- und Deponiebau wiederverwertet, Flugasche und Filterstäube umweltverträglich entsorgt. So ist sichergestellt, dass sie Sekundärbrennstoffe Energie liefern, ohne dass es dabei zu ökologischen Belastungen kommt.

Reduzierung von CO2-Emissionen

In den derzeit sieben Ersatzbrennstoffkraftwerken, die EEW in Eigenregie oder zusammen mit Industriepartnern betreibt, werden jährlich insgesamt 1,4 bis 1,5 Millionen Tonnen dieser sekundären Brennstoffe verfeuert. Durch die Substituierung fossiler Energieträger leisten die EBS-Anlagen der Unternehmensgruppe einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung umweltschädlicher CO2-Emissionen. Je nachdem, welchen biogenen Anteil die Ersatzbrennstoffe aufweisen, wird im Vergleich zum Einsatz von Kohle bis zu einem Drittel Kohlendioxid eingespart. Sekundärbrennstoffe sind daher immer häufiger erste Wahl.