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Gewebefilter (Schlauchfilter)

Gewebefilter werden seit über 15 Jahren in Rauchgasreinigungssystemen eingesetzt. Schwerpunktmäßig dienen sie zur Abscheidung von festen sowie im geringen Umfang auch von gasförmigen Komponenten. Sie sind einem Sprühabsorber/Sprühtrockner oder einem trockenen Gasreinigungsverfahren wie Kalkeinblasung nachgeschaltet.

In einer Gewebefilteranlage werden mehrere Kammern nebeneinander geschaltet, die durch Verschlussklappen voneinander getrennt sind. Hier hängen Gewebeschläuche aus Glas-, Mineral-, Metall-, aber auch aus Natur- und Kunstfasern. Das Rauchgas diffundiert durch die Feststoffschicht, die sich am Gewebeschlauch abgelagert hat.

So können nicht nur Feinstäube, sondern auch gasförmige Schadstoffe abgeschieden werden. Dies wird durch die Einblasung von Trockenkalk oder auch durch den nichtreagierten Kalkanteil nach einem mit Kalkmilch betriebenen Sprühabsorber erreicht.

An Bedeutung gewonnen haben Gewebefilter in letzter Zeit im Zusammenhang mit Flugstromadsorptionsverfahren wie Einblasung von Herdofenkoks oder Aktivkohle zur Abscheidung von Dioxin und dampfförmigen Schwermetallen.