Energy from WasteZeichen setzen.

HCL-Wäscher/SO2-Wäscher

Nasswäschesysteme kommen in der Regel nach einer wirksamen Entstaubung des Rauchgases zum Einsatz. Durch das Waschverfahren erreicht man gute Abscheidegrade für Hydrogenchlorid (Salzsäure) und Schwefeldioxid sowie für partikelgebundene, dampfförmige Schwermetalle wie Quecksilber und Cadmium.

Damit der Waschvorgang der Rauchgase auch effektiv ist, werden mindestens zwei Waschstufen benötigt. Denn einige Schadstoffe (Salzsäure, Fluorwasserstoff, Schwermetalle) können nur im sauren (ph-Wert um 1) Bereich erfolgreich abgeschieden werden, andere (Schwefeldioxid) wiederum nur im neutralen (ph-Wert um 7) Bereich.

Die einströmenden Rauchgase werden in einen engen Stahlbehälter geleitet und auf 70 C abgekühlt. Hier erreicht man bereits gute Reinigungsergebnisse bei den wasserlöslichen Komponenten. Die Wäscher verfügen über eine hohe Prallkörperschicht, also eine vergrößerte Oberfläche, die für die intensive Mischung der Rauchgase mit der Reinigungsflüssigkeit sorgt. Das dabei entstehende Abwasser wird zum Schluss eingedampft, damit die darin enthaltenden Schadstoffe sicher entzogen werden können.