Energy from WasteZeichen setzen.

Abfallverbrennungsanlagen als Schadstoffsenker.

Abfallverbrennungsanlagen erfüllen heute dank modernster Filter- und Feuerungstechnik höhere Umweltstandards als andere Industrieanlagen. Denn die Novellierung der 17. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (17. BImSchV) schuf weltweit die schärfsten Emissionsgrenzwerte sowie strenge Anforderungen an die Emissionsüberwachung.

Damit sind Abfallverbrennungsanlagen die am schärfsten reglementierten Industrieanlagen in Deutschland. Diese europaweiten Standards haben Vorbildcharakter.

Weniger Emissionen aus der Müllverbrennung.

Seit 1990 sind die Emissionen aus der Müllverbrennung kontinuierlich zurückgegangen.

So ist beispielsweise der Ausstoß an Dioxin im Jahr 2005 aus allen 66 bundesdeutschen Verbrennungsanlagen auf ein Tausendstel gesunken: weniger als 0,5 Gramm zu ursprünglich 400 Gramm Anfang der 90er Jahre. Und dies trotz der Verdopplung der Müllverbrennungskapazität seit 1985. Im Vergleich: Kamine und Kachelöfen der privaten Haushalte geben heute rund 20-mal mehr Dioxin an die Umwelt ab. Doch Dioxine entstehen erst im Rauchgas; sie sind nur zu einem kleinen Anteil im Abfall vorhanden.

Dagegen kommen giftige Schwermetalle wie Blei und Quecksilber oder Gifte wie Arsen durchaus mit dem Abfall in das Rauchgas. Gleiches gilt für Staub. Damit diese Stoffe die Müllverbrennungsanlage nicht über den Schornstein wieder verlassen, werden hocheffektive Rauchgasreinigungsanlagen vorgeschaltet.

Da Abfallverbrennungsanlagen die im Müll enthaltenen Schadstoffe dauerhaft der Umwelt entziehen, arbeiten diese Anlagen als Schadstoffsenker.