Unser Engagement

Energie ist die Basis unseres Lebens – und dafür übernehmen wir als EEW Verantwortung. 

Für unsere Umwelt und nachfolgende Generationen. 

Mit unserer Unternehmenstätigkeit – der umweltschonenden Energiegewinnung durch thermische Abfall- und Klärschlammverwertung – sind wir wortwörtlich an der Quelle. Abfall ist eine wertvolle Ressource in einer modernen Kreislaufwirtschaft, die für Menschen, Kommunen und Unternehmen aus der Region genutzt werden kann. 

Den Herausforderungen und sich stetig verändernden Rahmenbedingungen wie dem ökonomischen und ökologischen Wandel, der Energie- und Wärmewende sowie der begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen stellen wir uns. Durch unser tägliches Handeln wollen wir stetig einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten.

Noch mehr Informationen rund um unser Engagement für eine nachhaltige Entwicklung finden Sie auf www.reden-wir-uber-morgen.com

Im Dialog mit unseren Stakeholdern

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COO Dr. Joachim Manns (v.l.n.r.), CEO Bernard M. Kemper und CFO Markus Hauck im Dialog über Nachhaltigkeit bei EEW.
Andreas Echternach, Leiter Personalmanagement EEW und Jennifer Adermann, Teamleiterin Business Partner Controlling EEW sprechen über Chancen und den Mut, sie zu ergreifen.
Prof. Dr. Alexandros Charitos, Direktor des INEMET-Institutes und Sebastian Heinemann, Projektleiter Unternehmensentwicklung EEW überlegen gemeinsam, wie Reststoffe in Sekundärrohstoffe gewandelt werden können.
Sebastian Heinemann, Projektleiter Unternehmensentwicklung EEW und Prof. Dr. Alexandros Charitos, Direktor des INEMET-Institutes tauschen sich über zielführende Forschungsarbeit aus.
Wilfred de Jager, Technischer Geschäftsführer EEW Delfzijl und Brigitte Jacobs von TNO überlegen gemeinsam, wie CO2 nutzbar und somit als Rohstoff eingesetzt werden kann.
Bernard M. Kemper, CEO EEW und Fotografin Jessica Backhaus erörtern wie Kunst die Sicht auf die Dinge verängert.
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Handlungsfelder

Nachhaltigkeit ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Sie wird nur erfolgreich sein, wenn wir uns im Austausch miteinander zielführend anstrengen und gemeinsam vorangehen. Dafür suchen wir den kontinuierlichen Dialog mit unseren Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten, Partnerinnen und Partnern, den Behörden, der Wirtschaft, der Politik und der Wissenschaft. Wir haben uns konkrete Ziele gesetzt, an den wir unsere Leistung messen lassen.

Zum Beispiel:

  • Sicherstellung von regelkonformem Verhalten
  • Steigerung der absoluten Zahl von Frauen in Führungspositionen
  • Systematisierung des Stakeholder-Managements

Nachhaltiges Verhalten gelingt nur, wenn wir zu unserer Verantwortung stehen und uns den teils gewaltigen Herausforderungen stellen. Dabei setzen wir unter anderem auf nachhaltige Innovationen und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Wir haben uns konkrete Ziele gesetzt, an den wir unsere Leistung messen lassen.

Zum Beispiel:

  • Optimierung der Overall Equipment Efficiency (OEE) der eigenen Anlagen hin zu einem Zielwert von 94 Prozent
  • Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche
  • Industrielle Verwertung von Kohlendioxid (CCU und CCS)

Nachhaltiges Verhalten verlangt nach außergewöhnlichen Leistungen. Im Fokus unseres Handelns stehen die Schwerpunktthemen „Umgang mit dem Klimawandel“ und „Stärkung der Kreislaufwirtschaft“. Auch hier haben wir uns konkrete Ziele gesetzt, an den wir unsere Leistung messen lassen.

Zum Beispiel:

  • Steigerung der Energieeffizienz durch Ausschöpfung von erneuerbaren Energien an den Anlagestandorten
  • Reduktion der Unfallzahlen um 30 Prozent (Basisjahr 2018: 12)
  • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien bei der Energieverwendung

Nachhaltigkeitsmanagement

Wir arbeiten kontinuierlich am Aufbau einer effizienteren Governance-Struktur für das unternehmensweite Nachhaltigkeitsmanagement. Dessen Aufgabe ist es, wesentliche Themen regelmäßig zu evaluieren sowie die Zielsetzung zu verfolgen und den Grad der Zielerreichung zu messen. In den Händen des Nachhaltigkeitsmanagements liegt es zudem, perspektivisch ein kontinuierliches Stakeholder-Management zu implementieren und umzusetzen sowie regelmäßige Reportingprozesse zu etablieren.

Die unternehmensweite Verantwortung für Nachhaltigkeit liegt bei der Geschäftsführung der EEW Energy from Waste GmbH. Als oberstes Entscheidungsgremium legt sie die Strategie fest, bewertet und verabschiedet zentrale Weichenstellungen und verantwortet das Budget.

Seit 2019 koordiniert ein interner Steuerungskreis die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens. Dieses zentrale Gremium ist mit jeweils einem Vertreter aus den Unternehmensressorts Vorsitz, Finanzen und Technik sowie aus dem Personalmanagement und mit einem technischen Leiter der Anlagestandorte besetzt. Der Steuerungskreis entwickelt die Nachhaltigkeitsstrategie weiter, bereitet für die Geschäftsführung Entscheidungen vor und stellt deren einheitliche Anwendung im Unternehmen sicher. Zudem überwacht er, ob die festgelegten Nachhaltigkeitsziele erreicht werden, und kontrolliert die Budgets. In beratender Funktion steht das Gremium in engem Austausch mit der Geschäftsführung.

Die Schnittstelle zwischen Steuerungskreis und Geschäftsführung bildet die Abteilung Nachhaltigkeit. Diese ist für die unternehmensweite Steuerung der Nachhaltigkeitsaktivitäten verantwortlich und vermittelt zwischen Steuerungskreis und Geschäftsführung.

Wesentlichkeitsanalyse

Kernelement unseres Prozesses zur strategischen Implementierung von Nachhaltigkeit war eine umfassende Wesentlichkeitsanalyse unter Einbindung der Stakeholder. Mit der Identifizierung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen haben wir die Grundvoraussetzung dafür geschaffen, in unserer täglichen Arbeit und in der Berichterstattung die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Gestartet haben wir den Prozess im Juni 2018 mit einer umfassenden Umfeldanalyse. Dabei haben wir aus unserer eigenen Perspektive 22 potenziell relevante Themen ermittelt: aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Mitarbeitende und Gesellschaft, ergänzt um globale Herausforderungen.

Im ersten Schritt der Wesentlichkeitsanalyse haben wir ausgewählte, externe Stakeholder gebeten, die Relevanz dieser 22 Themen zu bewerten. Zudem wollten wir wissen, wie aus Sicht der Stakeholder EEW in Bezug zu diesen Themen steht. Im Juli und August 2018 wurden dafür Kundinnen und Kunden, lokale Lieferantinnen und Lieferanten, Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik, Verbänden und Gewerkschaften befragt. Die ausgesuchten Personen repräsentieren einen Querschnitt des gesamten „Stakeholder-Universums“ von EEW. Zudem verfügen alle über hohe Expertise in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Im Rahmen von Telefoninterviews haben die Stakeholder eine qualitative Einschätzung zu den Themen abgegeben. Mit einem digital bereitgestellten Bewertungsbogen wurden zusätzlich quantitative Ergebnisse ermittelt.

Im zweiten Schritt folgte anschließend die Impact-Bewertung aus der Perspektive von EEW. In unternehmensinternen Workshops haben Mitarbeitende relevanter Fachbereiche aus eigener Sicht bewertet, wie groß die Auswirkungen des Handelns von EEW auf Wirtschaft, Umwelt, und Gesellschaft in Bezug auf die vorgegebenen Themen sind. Im dritten Schritt wurden die Ergebnisse der Stakeholder-Befragung und der Impact-Bewertung in einer Wesentlichkeitsmatrix zusammengeführt.

Nachhaltigkeitsstandards

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung berücksichtigen wir international anerkannte Standards und Rahmenwerke. Im Fokus stehen dabei die Sustainability Reporting Standards (SRS) der Global Reporting Initiative (GRI) – kurz: GRI Standards – dir Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) sowie die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Die GRI-Standards dienen der internationalen Vergleichbarkeit von nicht-finanziellen Informationen, die von Organisationen im Rahmen der Unternehmensberichterstattung veröffentlicht werden. Mithilfe der GRI-Standards berichten Organisationen über relevante ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen, die im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit stehen. Die veröffentlichten Informationen dienen unterschiedlichen Stakeholdern dazu, die Nachhaltigkeitsleistungen der berichtenden Organisation einschätzen oder die Leistungen von verschiedenen Organisationen miteinander vergleichen zu können. Hier finden Sie den GRI-Inhaltsindex unseres Nachhaltigkeitsberichtes.

Die Sustainable Development Goals sind ein wesentlicher Bestandteil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Ziele sollen bis zum Jahr 2030 unter anderem weltweit zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Frieden führen. 

Die SDGs sind in 17 Ziele mit insgesamt 169 Unterzielen gegliedert. In unserem Nachhaltigkeitsbericht zeigen wir in den jeweiligen Kapiteln zu den drei Handlungsfeldern „Beziehungen festigen“, „Herausforderungen annehmen“ und „Leistung zeigen“, welchen Beitrag EEW zur Erreichung der SDGs leistet. Dazu haben wir analysiert, welche der 17 SDGs für unsere Geschäftstätigkeit von besonderer Relevanz sind. Insgesamt haben wir die sieben folgenden SDGs identifiziert:

Seit dem Berichtsjahr 2019 veröffentlichen wir jährlich eine Entsprechungserklärung in der Datenbank des Deutschen Nachhaltigkeitsindes (DNK). Wir verpflichten uns damit, unser Handeln und Wirtschaften gemäß der 20 definierten DNK-Kriterien in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht auszurichten. De DNK-Erklärung ist, ebenso wie der Nachhaltigkeitsbericht, ein Beitrag  zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit nachhaltiger Leistungen. Zu unserer DNK-Erklärung kommen Sie hier.

Nachhaltigkeitsbericht 2021

Kontakt

Wir treten in den Dialog und stellen unsere Nachhaltigkeitsziele mit unseren Partnerinnen und Partnern, Lieferantinnen und Lieferanten, Kundinnen und Kunden, Bürgerinnen und Bürgern sowie mit der Politik und Wissenschaft zur Diskussion. Wir laden auch Sie ein, mit uns in den Dialog zu treten: nachhaltigkeit(at)eew-ernergyfromwaste.com.

Birgit Fröhlig
Leiterin Nachhaltigkeit
Helena Wassermann
Nachhaltigkeitsreferentin