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100-Millionen-Euro-Projekt am EEW-Standort Buschhaus geht in zweite Phase

Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat die 2. Phase für die Weiterentwicklung des Standorts Buschhaus gestartet. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Rauchgasreinigungslinie 6 schließt sich jetzt die Rauchgasreinigungslinie 5 der Thermischen Restabfall-Vorbehandlungsanlage (TRV) Buschhaus an. Insgesamt investiert EEW damit mehr als 100 Millionen Euro in moderne Umwelttechnik, langfristige Standortsicherung und die industrielle Zukunft des Helmstedter Reviers.

„Nach der erfolgreichen Umsetzung von Linie 6 starte nun die zweite Projektphase“, sagt Lars Betzner, kaufmännischer Projektleiter bei EEW. „Mit der Modernisierung der Rauchgasreinigung investiert EEW gezielt in die Zukunftsfähigkeit seines traditionsreichen Standortes Buschhaus“, ergänzt der technische Projektleiter Jan Winkler. „Wir stärken damit die Umweltleistung der Anlage, sichern moderne Entsorgungs- und Energieinfrastruktur und machen den Standort fit für die kommenden Jahrzehnte“, erklären die beiden Projektleiter.

Bevor die neue Linie 5 errichtet werden kann, müssen zunächst die bestehenden Rauchgasreinigungsanlagen der Linien 1 und 2 zurückgebaut werden. Der Beginn der Arbeiten an der neuen Linie 5 ist zum Ende des 1. Quartals 2027 vorgesehen. Partner ist erneut die Steinmüller Engineering GmbH.
Buschhaus steht exemplarisch für den Wandel des Helmstedter Reviers. Nach dem Ende des Braunkohletagebaus und der Braunkohleverstromung setzte EEW mit der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage eines der ersten sichtbaren Zeichen für neue industrielle Perspektiven am Standort. Mit der Modernisierung der bestehenden TRV Buschhaus und dem Erwerb zusätzlicher Flächen knüpft EEW nun daran an.
„Der Standort Buschhaus verbindet industrielle Geschichte mit Zukunft“, sagt Ralf Dreyer, technischer Geschäftsführer der EEW Helmstedt GmbH: „Wir modernisieren die bestehenden Anlagen, schaffen Raum für neue Entwicklungen und nutzen vorhandene Infrastruktur dort weiter, wo sie zu künftigen Konzepten passt. Das ist Strukturwandel ganz konkret – und ein klares Bekenntnis von EEW zum Helmstedter Revier.“

Mit der Erneuerung der Rauchgasreinigung verbessert EEW die Umwelttechnik der Anlage weiter und stärkt die Rolle des Standorts als Teil einer modernen Kreislaufwirtschafts- und Energieinfrastruktur. Ziel der Modernisierung ist es, die Abgasbehandlung technisch grundlegend zu erneuern, Prozesse weiter zu optimieren und die Umweltleistung der thermischen Abfallverwertung nachhaltig zu verbessern. Parallel bereitet EEW den Rückbau des früheren Kraftwerks Buschhaus vor. Er ist ab Januar 2027 vorgesehen und soll bis Dezember 2029 abgeschlossen sein.
Mit dem Rückbau des Kohlekraftwerks wird zugleich eine weithin sichtbare Landmarke des Helmstedter Reviers verschwinden: der mit 307 Meter höchste Schornstein Deutschlands. Kühlturm und Kesselhaus werden ebenfalls zurückgebaut. Bestehende Infrastruktur, die zu künftigen Nutzungskonzepten passt, will EEW dagegen weiter nutzen.

Wie dieser Wandel am Standort konkret sichtbar wird, können Bürgerinnen und Bürger auch beim Tag der offenen Tür am 19. September 2026 erleben: https://share.google/FyzkoYwSGg5J5l39n