EEW veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2024 – Fortschritte, Verantwortung und klare Erwartungen an die Politik
Relevanz: 11%Messbare Fortschritte entlang der Nachhaltigkeits-Roadmap 2030 Im Zentrum des Berichts steht die 2022 verabschiedete Nachhaltigkeits-Roadmap mit Zielhorizont 2030. EEW dokumentiert darin konkret erreichte Fortschritte, unter anderem: Eine signifikante Steigerung der Fortbildungsstunden pro Mitarbeiter, insbesondere im Bereich digitaler Kompetenzen Eine Effizienzsteigerung durch hohe Anlagenverfügbarkeit und optimierte Prozesse Eine hohe Kundenzufriedenheit, bestätigt durch eine aktuelle Umfrage, die EEW als fairen und verlässlichen Geschäftspartner bewertet „Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur ein zentraler Baustein für ein zukunftsfähiges Unternehmen – sie ist Teil unseres unternehmerischen Selbstverständnisses und tief in unserem Geschäftszweck verankert. Mit dem aktuellen Bericht bekräftigen wir unser langjähriges Engagement, unsere Fortschritte offen zu kommunizieren – und zeigen zugleich transparent auf, wo Herausforderungen bestehen“, erklärt Timo Poppe, CEO der EEW-Gruppe. CSRD im Blick: EEW übernimmt Verantwortung und bereitet sich strukturiert vor Die Veröffentlichung erfolgt vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen. Bereits im Berichtsjahr hat sich EEW intensiv auf die umfassenden Vorgaben der neuen EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) vorbereitet, die künftig Inhalt, Umfang und Prüfpflichten wesentlich erweitert. Der aktuelle Bericht markiert deshalb eine wichtige Übergangsphase: EEW schafft frühzeitig die strukturellen Voraussetzungen, um seine Nachhaltigkeitsstrategie in Einklang mit den neuen Berichtspflichten fortzuentwickeln – ein klares Signal an Stakeholder, Politik und Kapitalmärkte. Klimaneutralität erfordert mehr als Jahreszahlen – EEW fordert politischen Rahmen für Investitionen EEW bekennt sich klar zum Ziel, langfristig eine klimaneutrale Abfallverwertung sicherzustellen – insbesondere durch technologische Innovationen wie die CO₂-Abscheidung. Das Unternehmen zeigt dabei nicht nur Absichten, sondern bereits konkrete Aktivitäten: Es investiert in Forschung, Entwicklung und CO₂-Projekte in Deutschland und den Niederlanden. Gleichzeitig macht EEW deutlich, dass Fortschritt allein nicht reicht, wenn politische Steuerung und Marktmechanismen ausbleiben. „Zur Transparenz gehört auch der Mut zur Wahrheit“, betont Poppe. „Bei der CO₂-Abscheidung wollten wir heute weiter sein – das bringt unsere Klimaziele unter Druck. Doch wir reden nicht nur über Klimaneutralität, wir handeln: Mit konkreten Projekten investieren wir aktiv in die Zukunft. Klimaziele brauchen mehr als ein Kalenderdatum – sie brauchen Infrastruktur, Technologie und klare politische Rahmenbedingungen. Solange die fehlen, bleibt jedes Jahresziel Symbolik ohne Substanz. Deshalb machen wir Fortschritt messbar, nicht kalenderfest. Wir stehen bereit – jetzt ist die Politik am Zug.“
Nachhaltigkeit konsequent vorantreiben: EEW verpflichtet sich dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex
Relevanz: 1%„Indem wir die Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex erfüllen, zeigen wir, dass wir unsere Anstrengungen für noch mehr Nachhaltigkeit weiter konsequent vorantreiben“, erklärt Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste. „Nachhaltiges Handeln ist unser Anspruch und Ausgangspunkt der zukunftsorientierten Weiterentwicklung von EEW“, so der CEO weiter. Praktische Umsetzungsbeispiele auf diesem Weg seien die EEW-Rest-Cent-Spenden für soziale Projekte, die sicherere und schadlose energetische Abfallverwertung und dabei gewonnene grüne Energie in Form von Strom und Fernwärme sowie die Fortentwicklung der EEW-Anlagenflotte zu Speicherkraftwerken im flexiblen Energiemarkt der Zukunft. Der DNK wurde 2010 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, des Finanzmarkts, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in einem Dialog-Prozess entwickelt. Um den DNK zu erfüllen, muss das Unternehmen sowohl 20 Nachhaltigkeitskriterien als auch den ergänzenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entsprechen. Diese berichten über zentrale Aspekte der Bemühungen um nachhaltiges Wirtschaften. Dazu zählen unter anderem Strategie und Ziele, Verantwortung, klimarelevante Emissionen, Chancengleichheit, Arbeitnehmer- und Menschenrechte. Durch den DNK werden die Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar, mit einer höheren Verbindlichkeit transparent und besser vergleichbar. EEW hat den darauf aufbauenden Prüfprozess erfolgreich durchlaufen und das offizielle DNK-Anwender-Signet für das Jahr 2019 erhalten. Die DNK-Erklärung von EEW können Sie über folgenden Link abrufen: http://bit.ly/DNK-Erklärung EEW Energy from Waste (EEW) ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die energetische Verwertung von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.