Zwischen Unklarheit und Schärfe
Es hängt vom Kontext ab, ob eine Phrase eine Phrase ist oder schlicht etwas sehr treffend beschreibt. Letzteres gilt bei Lukas Hoffmanns „Konzentration auf das Wesentliche“. Seine Bilder zeigen in mehrfacher Hinsicht Kippmomente zwischen dem makro- und dem mikroskopischen Sehen, zwischen Grafik und Abbild und zwischen dem Gestern und dem Heute. Oder wie er es sagt: „Ich mag den Moment der Unklarheit.“ Und darauf konzentriert er sich.
Unser EEW Art Booklet zeigt eine Auswahl der entstandenen Werke und berichtet über deren Entstehung.
Vita in Schlaglichtern
Geboren wurde Hoffmann 1981 in Zug (Schweiz) und studierte Bildende Kunst an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Seine Arbeiten wurden und werden in zahlreichen Einzel- wie Gruppenausstellungen, auf Fotofestivals und Messen ausgestellt. Sie sind in privaten wie öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland vertreten – zuletzt kaufte das Centre Georges Pompidou in Paris Werke von ihm. Seine Arbeiten wurden dazu mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.