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EEW Energy from Waste gründet gemeinsam mit Partnern den Carbon Management Alliance e. V.

„Gemeinsame Ziele brauchen gemeinsame Initiativen“
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) ist stolz darauf, Gründungsmitglied der neu ins Leben gerufenen Industrieinitiative Carbon Management Alliance e. V. zu sein. Ziel der Allianz ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCU und CCS) in Deutschland zu schaffen und somit die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft aktiv voranzutreiben.

„Wir brauchen klare Rahmenbedingungen und Zusammenarbeit“
„Bei EEW wollen wir handeln und in diese Zukunftstechnologien investieren. Doch das schaffen wir nur gemeinsam,“ betont Timo Poppe, CEO der EEW Energy from Waste GmbH und Vorstandsmitglied der Carbon Management Alliance e.V. „Es braucht klare politische Rahmenbedingungen, verlässliche Förderinstrumente und eine funktionierende Infrastruktur. Das Kohlenstoffspeicherungsgesetz (KSpTG) ist dafür ein essenzieller erster Schritt, aber es bleibt noch viel zu tun.“

Die klimaschonendste Lösung – aber noch nicht am Ziel
Die thermische Abfallverwertung ist im internationalen Vergleich bereits die klimafreundlichste Alternative zur Deponierung. Durch den Wechsel von Methanemissionen aus Deponien zu CO₂-Emissionen aus modernen Abfallverbrennungsanlagen hat Deutschland bereits einen entscheidenden Schritt für den Klimaschutz gemacht. „Doch wir sind noch nicht am Ziel,“ so Timo Poppe. „Es gibt bereits Technologien und Lösungen, um auch die verbleibenden Emissionen zu reduzieren – wie die CO₂-Abscheidung. Jetzt müssen wir diese Möglichkeiten gemeinsam nutzen.“

Herausforderungen und Chancen der Kohlenstoffwirtschaft
Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzgesetz ambitionierte Ziele gesetzt: Klimaneutralität bis 2045 und negative Treibhausgasemissionen bis 2050. Doch die Rechtslage für CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung bleibt unsicher.

„Wir stehen vor einer großen Herausforderung, aber auch vor einer ebenso großen Chance,“ ergänzt Poppe. „Technische Lösungen wie CCU und CCS sind unverzichtbar, um schwer vermeidbare CO₂-Emissionen – etwa aus der thermischen Abfallverwertung – nachhaltig zu reduzieren. Die Carbon Management Alliance wird dazu beitragen, die dringend notwendige Planungs- und Investitionssicherheit für eine zukunftsfähige Kohlenstoffwirtschaft zu schaffen.“

Eine Allianz für Innovation und Klimaschutz
Die Carbon Management Alliance versteht sich als Plattform, die Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammenbringt, um innovative Lösungen für die CO₂-Abscheidung und -Nutzung zu entwickeln und umzusetzen. Sie wird nicht nur den Austausch fördern, sondern auch als Schaufenster für erfolgreiche Projekte und Innovationen dienen.

Ein bedeutender Schritt für die Klimaziele
„Gemeinsam können wir einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten“, betont Poppe. „EEW bringt jahrzehntelange Expertise im Bereich nachhaltiger Abfallverwertung ein und zeigt damit, wie auch technisch schwer vermeidbare Emissionen Teil der Lösung werden können.“

Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) ist ein führendes Unternehmen in der Kreislaufwirtschaft, das Abfälle nicht nur entsorgt, sondern als wertvolle Ressource für Energie und Rohstoffe nutzt. An unseren 17 Standorten in Europa verwerten wir jährlich rund 5 Millionen Tonnen Abfälle, versorgen 700.000 Haushalte mit Strom und tragen so wesentlich zum Klima- und Ressourcenschutz bei. Mit mehr als 1.400 Mitarbeitenden setzen wir uns dafür ein, die Energie des Abfalls effizient zu nutzen, das Abfallvolumen zu reduzieren und CO2-Emissionen zu senken. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie zielt darauf ab, bis 2030 klimaneutral und bis 2045 klimapositiv zu wirtschaften, wobei die CO2- Abscheidung in unseren Anlagen eine zentrale Rolle spielt.