EEW für Aufnahme in Klimataxonomie

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Internationaler Kapitalmarkt klassifiziert Energiegewinnung aus Abfall als ökologisch nachhaltig. EEW Energy from Waste (EEW) hat Vizekanzler und Bundesfinanzminister Christian Lindner in einem Brief dazu aufgefordert, sich für eine Aufnahme der thermischen Abfallverwertung in die EU-Klimataxonomie einzusetzen.

„Mit unserem nachhaltigen Geschäftsmodell, das mit unserem EEW Green Financing Framework an den anerkannten Marktprinzipien für grüne Investitionen ausgerichtet ist, haben wir den internationalen Kapitalmarkt überzeugt. Auch Mitglieder der Technischen Expertengruppe der EU für nachhaltige Finanzwirtschaft empfehlen, dass die thermische Abfallverwertung in der Taxonomie berücksichtigt werden muss“, betont Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW.

Die Entscheidung der EU Kommission die thermische Abfallverwertung aktuell noch nicht in die Taxonomie aufzunehmen steht dabei der Wirklichkeit diametral gegenüber. „Noch während die EU Kommission darüber diskutierte, welche Wirtschaftsaktivitäten künftig als grün zu gelten hätten, schuf der Kapitalmarkt Fakten“, sagt Markus Hauck, CFO und Mitglied der Geschäftsführung von EEW. Mit dem Erfolg eines 6,6-fach überzeichneten Green Bonds habe EEW als erstes Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges 400 Millionen Euro zur (Re-)Finanzierung nachhaltiger Projekte am Kapitalmarkt eingeworben. Mehr als ein Viertel aller Investoren seien nach ESG-Einschätzung (Environment Social Governance) „Green Investors“ und Beleg dafür, dass EEW Nachhaltigkeit lebt: Mit grüner Finanzierung für grüne Projekte, so CFO Markus Hauck weiter.

„Wir sehen unsere Forderung, Teil der Taxonomie zu werden, auch deshalb als gerechtfertigt an, weil die Taxonomie für alle 27 EU-Mitglieder gilt“, bekräftigt CEO Bernard M. Kemper. Die Ablehnung aus der komfortablen Sicht hoch entwickelter Kreislaufwirtschaften wie Deutschland zu begründen schmälere die Aufholchancen der Länder, die den Weg von der linearen hin zu einer Kreislaufwirtschaft gerade erst beschritten haben. In diesen Ländern werden aktuell immer noch die meisten Siedlungsabfälle deponiert. Mit der thermischen Abfallverwertung stehen aber Deutschland und der EU immense Potenziale für die Verringerung der Treibhausgasemissionen und damit für den Klimaschutz zur Verfügung. Neben der Erzeugung von grüner Prozess- und Fernwärme sowie Strom und der Nutzbarmachung von metallischen Rohstoffen, werden die Gewerbe- und Siedlungsabfälle von Deponien ferngehalten und jedes Jahr Millionen Tonnen an CO2 und Methan eingespart.Thermische Abfallverwerter wie EEW schonen damit das Klima, schützen die Umwelt und sparen natürliche Ressourcen ein. In diesem Sinne setze er auf die Unterstützung der Bundesregierung für eine Aufnahme der thermischen Abfallverwertung in die Klimataxonomie.

EEW Energy from Waste (EEW) ist das in Europa führendes Unternehmen bei der Thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 17 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1.250 Mitarbeitende für das energetische Recycling von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.