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EEW-Gruppe stärkt Zukunftsperspektiven am Standort TRV Buschhaus

Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) plant gemeinsam mit regionalen Partnern einen wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung ihres Standorts TRV Buschhaus im Helmstedter Revier. Durch den geplanten Erwerb zusätzlicher Grundstücksflächen sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden, um den traditionsreichen Standort künftig noch flexibler und zukunftsorientierter ausrichten zu können.

Die bisherige Eigentümerin der Flächen war die Helmstedter Revier GmbH (HSR). Die Verträge für den Grundstückskauf sind fertig ausverhandelt und am 3. Juli 2026 unterzeichnet worden.

Starkes Bekenntnis zum Helmstedter Revier

Das Helmstedter Revier besitzt für die EEW-Gruppe seit vielen Jahren eine besondere Bedeutung. Der Standort TRV Buschhaus steht gleichermaßen für industrielle Tradition, erfolgreiche Unternehmensgeschichte und den Wandel hin zu neuen, nachhaltigen Perspektiven. Mit dem geplanten Flächenerwerb unterstreicht die EEW-Gruppe ihr langfristiges Bekenntnis zur Region und zum Standort Buschhaus.

„Im Helmstedter Revier liegen unsere Wurzeln. Starke Wurzeln, die nun auf den neu erworbenen Flächen weiteres Wachstum ermöglichen. Mit Niedersachsens erster Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage haben wir bereits 2023 ein sichtbares Zeichen des Strukturwandels gesetzt. Die zusätzlichen Flächen eröffnen uns neue Möglichkeiten. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein für die strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens“, erklärt CEO Timo Poppe.

Weiter betont Poppe: „Das Helmstedter Revier ist für die EEW-Gruppe ein traditionsreicher und identitätsstiftender Standort. Umso mehr freut es uns, gemeinsam mit unseren Partnern neue Perspektiven für die Strukturwandelregion zu schaffen. Voll erschlossene Industrieflächen mit Schienenanbindung, Autobahnnähe und leistungsfähigem Stromnetzzugang sind in Deutschland selten geworden. Das Helmstedter Revier bietet damit sehr gute Voraussetzungen für zukünftige Ansiedlungen entlang der EEW-Wertschöpfungskette.

Denkbar sind sowohl energiewirtschaftliche Anlagen als auch nachhaltige Technologien für den Umgang mit CO₂ oder phosphathaltigen Aschen aus der Klärschlammverwertung.“

Die Frage, welche Projekte konkret umgesetzt werden könnten, ist der zweite Schritt. Zunächst stehe der Rückbau des 2020 endgültig stillgelegten Braunkohlekraftwerks Buschhaus auf der Agenda. Die HSR erfüllt weiterhin die Verpflichtungen zur Tagebaunachsorge am Standort. 

„Mit der Flächenveräußerung an die EEW beginnt ein neues Kapitel für den Standort Buschhaus und das Helmstedter Revier. Die Helmstedter Revier GmbH begleitet die Enttwicklung der Bergbaufolgeflächen auch weiterhin in enger Abstimmung mit den lokalen und regionalen Partnern. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der bergmännischen und wasserwirtschaftlichen Restraumgestaltung im Rahmen der Wiedernutzbarmachung“, ordnet HSR-Geschäftsführer Thoralf Klehm ein. „Darüber hinaus können wir mit aktivem Flächenmanagement die Transformation der ehemals bergbaulich genutzten Flächen zu einer grünen Energielandschaft mitgestalten.“

„Für die Stadt Helmstedt ist der Flächenerwerb der EEW von der HSR am Standort Buschhaus eine bedeutsame wirtschaftliche Entwicklung. Seit der Stilllegung des Kraftwerkes Buschhaus und dem Ablauf der sogenannten Sicherheitsreserve gab es auf dem Gelände keine wesentlichen wirtschaftlichen Veränderungen“, meint Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert. „Wir schauen nun erwartungsvoll auf die EEW und hoffen, dass sich auf dem Gelände neue wirtschaftliche Perspektiven entwickeln. Die Stadt Helmstedt wird diesen Prozess aktiv unterstützen.“ Gleichermaßen betont Wittich Schobert auch die gute Zusammenarbeit mit der HSR. „Die HSR ist auch künftig ein wichtiger Akteur im Helmstedter Revier“, stellt Schobert fest. 

„Wir sind stolz darauf, dass unsere gemeinsamen Bemühungen für einen erfolgreichen Strukturwandel im Helmstedter Revier heute einen entscheidenden Schritt weitergekommen sind. Mit dieser Entwicklung wird erstmals ein konkreter und gangbarer Zukunftspfad für den Industriestandort Helmstedter Revier sichtbar. Für die Zukunft unserer Region ist das von unschätzbarem Wert. Der geplante Flächenerwerb ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Helmstedt und zeigt, dass Unternehmen wie die EEW-Gruppe langfristig an die Zukunft unserer Region glauben und bereit sind, Verantwortung für ihre weitere Entwicklung zu übernehmen“, erklärt Landrat Gerhard Radeck.

Weiter betont Radeck:
„Dass hier gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und regionalen Partnern neue Entwicklungsperspektiven entstehen, stärkt das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des Helmstedter Reviers und sendet ein wichtiges Signal weit über die Region hinaus.“

Dank an Partner und Beteiligte
Besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die das Vorhaben in den vergangenen Monaten engagiert begleitet und unterstützt haben. „Die Entwicklung solcher Zukunftsperspektiven gelingt nur durch eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei allen beteiligten Partnern und Wegbegleitern“, so Timo Poppe.

Mit dem geplanten Flächenerwerb unterstreicht die EEW-Gruppe ihre langfristige Verbundenheit mit dem Standort Buschhaus und ihre aktive Rolle bei der Zukunftsgestaltung des Helmstedter Reviers.