Klimaschutz und Rohstoffsicherung im Fokus
Die neue Anlage trägt nicht nur zur sicheren Entsorgung von Klärschlamm bei, sondern ermöglicht auch die Rückgewinnung von wertvollem Phosphat, einem zentralen Rohstoff für Landwirtschaft und Industrie.
Ein Modell für die Zukunft
„Delfzijl ist für uns ein strategisch wichtiger Standort, an dem wir Innovation mit industrieller Integration verbinden. Mit der neuen vierten Linie zeigen wir, wie sichere Entsorgung, klimafreundliche Energie und Rohstoffrückgewinnung Hand in Hand gehen. Zugleich ist Delfzijl für uns ein Innovationslabor: Hier realisieren wir Vorsortierung zur Kunststoffrückgewinnung und bereiten Pilotprojekte zur CO₂-Abscheidung vor. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zur niederländischen Energiewende, sondern setzen ein Signal für ganz Europa, dass Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz nur mit Investitionen in moderne Anlagen erreichbar sind. Politik und Wirtschaft müssen dabei an einem Strang ziehen – denn nur eine starke Infrastruktur schafft die Grundlage für echte Klimaneutralität“, sagt Timo Poppe, CEO der EEW-Gruppe.
Regionale Verantwortung und internationale Strahlkraft
Auch vor Ort wird die Bedeutung der Investition hervorgehoben: „Mit der neuen KVA verfügen wir in Delfzijl über die modernste Anlage ihrer Art. Sie zeigt, wie Ressourcenschonung, Energieproduktion und Umweltschutz Hand in Hand gehen. Damit schaffen wir nicht nur einen Mehrwert für die Region, sondern stärken auch die gesamte EEW-Gruppe in ihrem Anspruch, europaweit Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft zu sein“, erklärt Wilfred de Jager, Technischer Geschäftsführer von EEW Delfzijl.
Langfristiges Engagement am Standort
Mit Investitionen von über 400 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standorts zeigt EEW sein langfristiges Engagement. Delfzijl ist heute ein Standort mit vier Anlagen und drei klaren Zielen: saubere Entsorgung, sichere Energie und regionale Wärmeversorgung – und damit ein Vorzeigeprojekt für die Energiewende in den Niederlanden und für die gesamte EEW-Gruppe.