Eschenbachs Bürgermeister Schubert startet Langzeit-Probenahme zur Bestätigung jährlich...

zurück zur Übersicht

Thomas Schubert, Bürgermeister der Gemeinde Eschenbach, hat heute gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer des MHKW Göppingen, Kai Störkel, die erste Messkampagne zur Bestimmung von Dioxin- und Furankonzentrationen im Abgas gestartet.

„Ich freue mich sehr, dass die Geschäftsführung des MHKW Göppingen ihr Versprechen wahr gemacht hat, die jährlich wiederkehrenden Einzelmessungen um die Möglichkeit zur Langzeit- Probenahme zu erweitern“, sagt Bürgermeister Schubert. Persönlich schätze er diese freiwillige und zusätzliche Maßnahme sehr. „Ich bin froh, dass wir noch in diesem Jahr starten konnten und bin sicher, dass damit verloren geglaubtes Vertrauen zurückgewonnen werden wird“, zeigt sich Schubert zuversichtlich.

Für Kai Störkel, Technischer Geschäftsführer MHKW Göppingen, ist mit dem beginn der Messkampagne ein wichtiger Schritt auf einem gemeinsamen Pfad geprägt von Transparenz und gegenseitigem Vertrauen zurückgelegt. „Wir sind von der Leistungsfähigkeit der bei uns eingesetzten Umweltschutztechnologie überzeugt. So überzeugt, dass ich mich freue, mit Bürgermeister Schubert gemeinsam die erste Messkampagne gestartet zu haben und damit unsere sehr guten Messergebnisse durch ein weiteres Verfahren bestätigen können zu lassen.“
Zu Beginn des kommenden Jahres wird die Messkampagne beendet. Auch hier stehe Transparenz im Vordergrund, so Anlagenchef Kai Störkel. Die Messungen würden sowohl von einem Vertreter des Gemeinderates der Gemeinde Eschenbach und einem EEW-Mitarbeiter in Betrieb genommen als auch beendet, bestätigt Thomas Schubert. Darüber hinaus entscheide die Gemeinde Eschenbach den Startzeitpunkt und die Dauer der Messung zwischen mindestens 14 Tagen und maximal vier Wochen. Die Messkartusche werde dann zur Laborauswertung eingeschickt. Mit einem Ergebnis sei nach etwa 14 Tagen zu rechnen.

Das MHKW Göppingen überwacht Emissionen von Dioxinen und Furanen gemäß der 17. Bundesimmissionsschutzverordnung auf Basis wiederkehrender Einzelmessungen. Das nun freiwillig und zusätzlich installierte AMESA-Verfahren ist eine Einrichtung zur Langzeit-Probenahme von Abgasbestandteilen. Hierbei werden über einen längeren Zeitraum hinweg Proben (z.B. mit Hilfe von Aktivkohlekartuschen) gesammelt, die anschließend von einem Labor analysiert werden müssen. Mit dieser Probenahme ist es möglich, diese Stoffe im Abgas zu bestimmen.