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Tonnenweise Energie – 20 Jahre TREA Breisgau im Dienst von Klima und Region

Am 01. Juni 2005 nahm die Thermische Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlage (TREA) Breisgau ihren Betrieb auf. Sie ist seitdem ein zentraler Baustein der regionalen Abfallwirtschaft und Energieversorgung. In diesem Jahr feiert die TREA ihr 20-jähriges Jubiläum.

3,45 Millionen Tonnen Abfall sinnvoll verwertet
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die TREA rund 3,45 Millionen Tonnen Restabfall thermisch verwertet. Dabei entstanden deutlich weniger klimaschädliche Emissionen als bei der früheren Deponierung. Gleichzeitig wurde ein beachtlicher Beitrag zur Energieversorgung geleistet: Strom für über zwei Millionen und Fernwärme für ca. 60.000 Personen gingen ins Netz.

Standort mit Weitblick im Gewerbepark Breisgau
Die TREA Breisgau steht exemplarisch für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft: Sie ersetzt fossile Energieträger, sichert Wertstoffe aus der Schlacke und schützt das Klima – ganz ohne Deponiegase. Dass der Standort im interkommunalen Gewerbepark Breisgau auf einem ehemaligen Militärflugplatz liegt, zeigt sich bis heute im architektonischen Konzept der TREA und in der Innovationsfreude, mit der hier gearbeitet wird. Hier ist vor allem die geplante Klimaneutralität und die CO2-Abscheidung hervorzuheben.

„Die TREA ist weit mehr als eine Anlage zur Abfallverwertung. Sie ist ein Motor für Klimaschutz und eine verlässliche Säule der regionalen Energieversorgung. In 20 Jahren haben wir rund 3,45 Millionen Tonnen Abfall umweltgerecht verwertet und gleichzeitig Millionen Menschen mit Strom und Wärme versorgt – das ist eine starke Bilanz. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die diese Leistung möglich gemacht haben. Ebenso danke ich unseren langjährigen Partnern vor Ort: der Bevölkerung, der Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau (GAB), der Verwaltung des Gewerbeparks, dem Regierungspräsidium sowie allen beteiligten Firmen.“

Jubiläum mit Musik und Begegnung
Das Jubiläumsjahr wurde im Juni mit dem Musikfestival „Rock am Ofen“ mit großem Erfolg und 2.000 Besuchern gefeiert – ein besonderer Tag, bei dem Industrie, Kultur und Gemeinschaft zusammenkamen.