Bildergalerie: Feierliche Einweihung der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am EEW-Standort Stavenhagen
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Bedeutender Meilenstein: Block 3 am MHKW Rothensee in Betrieb
Relevanz: 1%Mit der Erweiterung auf drei Verbrennungslinien kann die Anlage nun jährlich bis zu eine Million Tonnen Abfall verarbeiten und dabei nachhaltigen Strom und Fernwärme für die Region Magdeburg erzeugen. Dabei verursacht die thermische Verwertung bis zu 20-mal weniger CO₂ als die Deponierung von Restabfällen – ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende. Neben dem ökologischen Fortschritt bringt Block 3 auch wirtschaftliche Impulse: Mit einer Investition von rund 220 Millionen Euro wurden 40 neue Arbeitsplätze geschaffen, während gleichzeitig die lokale Wirtschaft gestärkt und die langfristige Energieversorgung der Region gesichert wird. Weitere Informationen zur Erweiterung des MHKW Rothensee Ein Blick hinter die Kulissen beim Tag der offenen Tür Bereits am nächsten Tag nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, die neuen Anlagenteile beim Tag der offenen Tür aus nächster Nähe zu bestaunen. Besucherinnen und Besucher konnten einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der thermischen Abfallverwertungsanlage werfen und sich über die innovativen Prozesse informieren, die Block 3 so besonders machen.
Genehmigungsbehörde erteilt EEW Stapelfeld die Zulassung vorzeitigen Beginns
Relevanz: 1%„Wir haben für die beschleunigte Umsetzung unserer Vorhaben die Zulassung vorzeitigen Beginns für die ersten Gründungsarbeiten erhalten“, beschreibt Morten Holpert, Technischer Geschäftsführer von EEW Stapelfeld, das Ziel der jetzt beginnenden Arbeiten. Im Zentrum stünden die Pfahlgründungen, für die bereits zwei Spezialbohrgeräte auf dem Baufeld vorgehalten würden. „Die circa 20 Meter tiefen Bohrlöcher benötigen wir für die Gründungspfähle, die später das Fundament der Anlagen tragen“, erklärt EEW-Projektleiter Dr. Jens Meinhold. Nach der erfolgten Freimachung und Nivellierung des Baufelds hat EEW bereits die dritte Zulassung vorläufigen Beginns erhalten. Einen vorzeitigen Beginn kann eine Genehmigungsbehörde etwa dann zulassen, wenn eine Genehmigungserteilung in der Hauptsache zu prognostizieren ist und ein öffentliches Interesse oder ein berechtigtes Interesse des Antragstellers vorliegt. Morten Holpert: „Wir gehen weiter davon aus, dass wir im Sommer 2021 die Genehmigung vom LLUR erhalten.“ Dies setze allerdings voraus, dass coronabedingte Einschränkungen diese Zeitplanung nicht verzögern. EEW Stapelfeld ist Teil der EEW Energy from Waste-Gruppe. EEW Energy from Waste (EEW) ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der Thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das energetische Recycling von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO2-Bilanz entlastet.
Preisstabilität für Haushalte bewahren: Bundespolitiker Fritz Güntzler und Bürgermeister Wittich Schobert auf Informationsbesuch bei der KVA Helmstedt
Relevanz: 1%„Nehmen wir die thermischen Abfallverwertung in das BEHG auf, werden die Abfallgebühren für Privathaushalte und Gewerbekunden steigen,“ bringt Fritz Güntzler die Auswirkungen der geplanten Gesetzesnovelle auf den Punkt. Die Mehrbelastung würde im Haushaltsjahr 2024 die Milliardengrenze überschreiten. So entsteht eine sich weiter anheizende Inflationsspirale, die vor allem Haushalte mit geringem Einkommen exponentiell stark belastet. Entlastungseffekte, wie sie die wegfallende EEG-Umlage mit sich brächten, würden aufgefressen. „Mehrbelastungen der Bürgerinnen und Bürger müssen wir in der aktuellen politischen Lage unbedingt vermeiden“, bekräftigt auch Helmstedt Bürgermeister Wittich Schobert: „Ich erlebe als Kommunalpolitiker vor Ort tagtäglich, wie die Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.“ „Wir haben in den letzten Jahren in Deutschland eine weltweit führende Umweltwirtschaft aufgebaut. Abfall ist bei uns Ressource − sowohl als Ausgangsstoff für Recyclingrohstoffe als auch als Energiequelle, so Bernard M. Kemper, CEO der EEW Energy from Waste GmbH. Die geplanten Änderungen am BEHG des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz werden weitreichende Folgen haben. Die Anstrengungen, immer mehr und besser zu recyceln, verteuern sich. Abfallexporte in Länder mit deutlich geringeren Umweltstandards werden sehr wahrscheinlich. „Wir setzten uns gemeinsam mit den Verbänden VKU, ITAD, BDE und DGAW für hohe Recyclingstandards und Verwertungswege jenseits der Deponie ein“, sagt Bernard M. Kemper. „Ich bin stolz darauf, dass am Standort Helmstedt die erste Klärschlammverwertungsanlage in ganz Niedersachsen in Betrieb gehen werden“, sagt Wittich Schobert, Bürgermeister der Stadt Helmstedt. Besonders freut es mich auch, dass die Anlage mit modernster Umweltschutztechnologie ausgerüstet ist, nach den neuesten europäischen Standards und damit ein Leuchtturmprojekt für die ganze Region beim Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz sein wird. „Damit wird die Umwelt vor den schädlichen Auswirkungen der Klärschlammdüngung geschützt und gleichzeitig phosphathaltiger Dünger für die Landwirtschaft gewonnen. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft vereinen sich in einem ökologisch und ökonomisch zukunftweisenden Projekt in unserem Landkreis“, ist Bürgermeister Schobert überzeugt. Zum Hintergrund von EEW: KVA Helmstedt ist Teil der EEW Energy from Waste-Gruppe. EEW Energy from Waste (EEW) ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der Thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Zur nachhaltigen energetischen Nutzung dieser Ressourcen entwickelt, errichtet und betreibt das Unternehmen Verwertungsanlagen auf höchstem technologischem Niveau und ist damit unabdingbarer Teil einer geschlossenen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In den derzeit 17 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das energetische Recycling von jährlich bis zu 5 Millionen Tonnen Abfall Verantwortung. EEW wandelt die in den Abfällen enthaltene Energie und stellt diese als Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie umweltschonenden Strom zur Verfügung. Durch diese energetische Verwertung der in den EEW-Anlagen eingesetzten Abfälle werden natürliche Ressourcen geschont, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die CO 2 -Bilanz entlastet.