Historie

Von der Rohkohle zu Energie aus Abfall.

Begleiten Sie EEW Energy from Waste auf einer Wegstrecke, die ihren Anfang 1873 als BKB in schwach mit dem Licht von Karbidlampen ausgeleuchteten Stollen und Schächten hat. Und die im 21. Jahrhundert bei der europaweiten Aktivität in einem Bereich von Umwelt-Hightech mündet.
Erleben Sie eine Metamorphose, die mit stückiger Rohkohle anfängt und beim Rohstoff Abfall und dessen intelligenter Verwertung endet.

Abfallverbrennung bundesweit

2004 - 2021

Kerngeschäft Abfallverbrennung

1990 - 2003

2003
BKB wird das Kompetenzzentrum Abfallverbrennung im E.ON Konzern.
2000
Kraftwerk Buschhaus wird als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert, TÜV Nord bescheinigt der BKB wirtschaftliche und umweltgerechte Verwertung von Klärschlamm.

Kerngeschäft Stromerzeugung

1970 - 1989

1987
Die Rauchgasentschwefelungsanlage des Kraftwerks Buschhaus wird am 25. Juni eingeweiht. Der erste Kesselwagen kann am 8. September mit Flüssigschwefel befüllt werden.
1985
Die Inbetriebnahme des Kraftwerks Buschhaus am 30. Juli ist ein weiterer Meilenstein der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig wird das Kraftwerk Offleben I abgeschaltet.
1982
Im Tagebau Schöningen beginnen die archäologischen Ausgrabungen. Noch ahnt niemand, welche sensationellen Schätze den Weg zurück ans Tageslicht finden werden.
1980
Baubeginn für das Kraftwerk Buschhaus mit der Grundsteinlegung des Kamins am 16. Juli.

Wirtschaftswunder

1949 - 1969

1969
"Ross-Vollglut" heißt die Markenbezeichnung für BKB-Briketts. Für einen Werbefilm über dieses Produkt gibt es den "silbernen Löwen" in Cannes.
1967
Das Schwelwerk wird stillgelegt. Die Produkte ließen sich nicht mehr gewinnbringend absetzen. Sinnvoller war die Verstromung der Braunkohle. Folgerichtig ging das Kraftwerk Offleben II in Betrieb.
1965
Die Bauarbeiten für das Kraftwerk Offleben II und das Para-Gummiwerk in Reinsdorf beginnen.
1963
Der Tagebau Alversdorf wird aufgeschlossen. Im Tagebau Viktoria endet dagegen die Förderung.

Tagebau und Krieg

1925 - 1945

1939
Das Umspannwerk Helmstedt wird gebaut. Die Lehrwerkstatt mit eigener Bergberufsschule entsteht. Damit beginnt zugleich die planmäßige Lehrlingsausbildung.
1933
Beginn der Aufschlussarbeiten für den Tagebau Wulfersdorf. Der erste Schaufelradbagger wird eingesetzt.

Gründerzeit

 1873 - 1915

1915
Fusion mit der Harbker Kohlenwerke AG. Die BKB wird zum größten Bergbaubetrieb der Helmstedt-Staßfurter Mulde.
1906
Die Kraftwerke Emma, Treue und Harbke gehen in Betrieb. Am 22. Juni 1908 besucht der Herzog von Braunschweig die Grube Treue.
1902
Durch Konzentrationsprozesse geht die Zeit der Kleinbetriebe zu Ende. Die BKB erwirbt in den Folgejahren systematisch die benachbarten Bergbauunternehmen.
1900
Die Jahreskohleförderung erreicht erstmals eine Million Tonnen.
1887
Mit der Inbetriebnahme der Brikettfabrik Treue entwickelt sich die BKB vom Förder- zum Produktionsbetrieb.
1874
Aufschluss des ersten Tagebaus "Trendelbusch".